Märkische Oderzeitung 6.6.2016

Ein buntes Gewimmel bevölkerte am Sonnabend den Hof des neuen Beratungs- und Therapiezentrums Uckermark am Ring 30 in Angermünde. Mit einem fröhlichen Familienfest wurde das Haus eröffnet, das Beratungs- und Therapiepraxen – Ergo-, Logo-, Physio- und Psychotherapie – sowie das Büro des Kinderschutzbundes Uckermark nun unter einem Dach vereint. Im Nachbargebäude (ehemalige BWG-Verwaltung) ist außerdem eine Wohngruppe für Menschen mit psychischen und körperlichen Einschränkungen eingezogen.

Komplettiert wird das Konzept der ganzheitlichen Beratung, Therapie und Betreuung in Kürze durch den Umzug der Gesellschaft für Gesundheit und Pflege mit Sozialstation in das sanierte Eckhaus Schleusenstraße 6, das zum Gebäudeensemble rund um den Hof gehört. Künftig finden hier Eltern, Familien mit behinderten Angehörigen oder auch ältere Menschen eine Anlaufstelle, um sich Hilfe bei Problemen zu holen und können zu den entsprechenen Stellen und Einrichtungen vermittelt werden, ohne selbst von Pontius zu Pilatus laufen zu müssen. „Das Problem vieler Eltern ist, dass sie oft gar nicht wissen, wer im großen Netz der sozialen Hilfen zuständig ist und welche Unterstützung ihnen zusteht“, sagt Anja Pfeifer, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Uckermark. Der Kinderschutzbund ist bei Sorgen erster, unabhängiger Ansprechpartner. Im Haus bietet künftig ein Veranstaltungsraum Platz für Seminare und Vorträge.

Das gemeinsame Hoffest aller Partner des Beratungs- und Therapiezentrums war ein gelungener Auftakt. Familien und Kooperationspartner nutzten die Gelegenheit, sich kennenzulernen und erlebten einen Sommertag mit viel Spaß. Mit dabei waren auch die Initiative Uckermark gegen Leukämie, LandArt sowie Dirk Weise aus Prenzlau mit seinen Therapie-Alpakas.

Artikel in der Märkischen Oderzeitung am 6. Juni 2016